Meine persönliche Motivation:

Liebe Bürger­innen und Bürger,
als Ihre Bürger­meister­kan­di­datin möchte ich künf­tig zum Wohle der Gemeinde Südheide an entschei­den­der Stelle wirken und Verant­wor­tung übernehmen. 
Die in lang­jäh­ri­ger Tätig­keit als Leiterin des Fach­be­rei­ches Bauen, Planen und Entwick­lung gesam­mel­ten Erfah­run­gen im erfolg­rei­chen Umset­zen verschie­dens­ter, auch großer Projekte der Gemeinde, mein persön­li­ches Enga­ge­ment und meine Freude an der Arbeit, meine Verläss­lich­keit und mein ziel­ori­en­tier­tes Handeln bringe ich dafür als gute Voraus­set­zun­gen mit. 
Meine Ziele für die Gemeinde Südheide möchte ich in den nächs­ten Jahren umsetzen.
Das werde ich nicht allein errei­chen können – nur gemein­sam, im Austausch mit den Bürger­innen und Bürgern, mit den poli­ti­schen Vertre­ter­innen und Vertre­tern des Rates sowie den Mitarbeiter­innen und Mitar­bei­tern der Gemeinde ist es möglich, die gut aufge­stellte Gemeinde in die Zukunft zu führen und dabei fort­zu­ent­wi­ckeln. Das wird dann gelin­gen, wenn wir uns wie bisher auf Augen­höhe tole­rant und offen austau­schen, wenn wir mitein­an­der und nicht gegen­ein­an­der handeln, wenn wir gelei­tet von Sach­ver­stand zum Wohle aller so wirken, dass am Ende für unsere Bevöl­ke­rung in der schö­nen Südheide Entschei­dun­gen umge­setzt und Verän­de­run­gen herbei­ge­führt werden, die unsere Gemeinde weiter­hin liebens- und lebens­wert erhalten. 
Da der Touris­mus eine bedeu­tende Rolle für unsere Gemeinde einnimmt, sollen neben unse­ren eige­nen Bürger­innen und Bürgern auch Gäste aus nah und fern einen blei­ben­den Eindruck unse­rer Gemeinde Südheide gewin­nen und diesen wertschätzen.
In diesem Sinne möchte ich handeln – dafür bitte ich um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme.

Ihre Katha­rina Ebeling 

Meine Ziele für die Gemeinde Südheide sind:

  • Digi­ta­li­sie­rung voran­trei­ben und moderne Kommu­ni­ka­ti­ons­for­men nutzen
  • Erschlie­ßung neuer Baugebiete
  • Bedarfs­ori­en­tierte Inte­grierte Entwick­lungs­pla­nung „Gemeinde Südheide 2040“
  • Barrie­re­frei­heit bei allen Maßnah­men der Gemeinde berücksichtigen
  • Stei­ge­rung der Wohn- und Aufent­halts­qua­li­tät in den Ortschaften
  • Erhal­tung und Stär­kung des Schul- u. Bildungsstandortes
  • Ein fami­li­en­freund­li­ches und genera­tio­nen­über­grei­fen­des Leben in der Gemeinde Südheide fördern
  • Wirt­schaft stär­ken als Grund­lage für eine auskömm­li­che Finanz­struk­tur der Gemeinde
  • Klima­schutz und Wirt­schaft sollen sich im Einklang posi­tiv entwickeln
  • Finan­zi­elle Leis­tungs­fä­hig­keit der Gemeinde Südheide dauer­haft erhalten

Meine Schwerpunkte

Meine Schwer­punkte, damit die Gemeinde Südheide sich konti­nu­ier­lich weiterentwickelt:

Dank der Fusion, der poli­ti­schen Entschei­dun­gen hierzu, dem guten Handeln der Verwal­tung und der allge­mei­nen Wirt­schaft sind wir derzeit finan­zi­ell gut aufge­stellt. Ich möchte die finan­zi­elle Leis­tungs­fä­hig­keit der Gemeinde Südheide dauer­haft erhal­ten, um die genera­tio­nen­ge­rechte Auftei­lung der Lasten sicherzustellen.
Dabei ist es mir wich­tig, die Steu­ern und Abga­ben möglichst auf jetzi­gem Niveau zu belas­sen, die Dank der vielen wirt­schaft­li­chen Unter­neh­men in der Südheide zum derzei­ti­gen Zeit­punkt eine gesi­cherte Basis bilden. Dies ist das grund­le­gende Funda­ment unse­rer Gemeinde, um das ich weiß. 

Wegen der guten Voraus­set­zun­gen als Wohn- und Lebens­ort soll­ten wir aktiv um Bauwil­lige werben. Dabei setzte ich auf das seit Jahren immer noch rich­tige Handeln des „Nach­ver­dich­tens“ in Wohn­ge­bie­ten. Zudem gilt es aber, jetzt auch neues Wohn­bau­land auszu­wei­sen – nämlich dort, wo sich ein neuer Bedarf ergibt für die Entwick­lung der einzel­nen Ortsteile. 
Um dies zu erar­bei­ten ist ein konzep­tio­nel­les Vorge­hen für eine bedarfs­ori­en­tierte Entwick­lungs­pla­nung der Gemeinde Südheide 2040 das Mittel meiner Wahl. 
Ferner muss durch eine umfas­sende Breit­band­ver­sor­gung Leben und Arbei­ten an einem Ort möglich werden. Auch wenn die Zustän­dig­keit hier­für nicht bei der Gemeinde Südheide liegt, so setze ich mich dafür ein, bei den zustän­di­gen Stel­len auf einen schnel­len Ausbau zu drän­gen. Ein stabi­les und zukunfts­si­che­res Glas­fa­ser­netz ist dafür unbe­dingt erforderlich. 
Mit dem seit weni­gen Wochen vorlie­gen­den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss kommt der Ausbau des barrie­re­freien Bahn­ho­fes in Unter­lüß durch die Deut­sche Bahn endlich in greif­bare Nähe. Ein großes zukunfts­wei­sen­des Projekt, welches die Gemeinde Südheide in ihrer Zustän­dig­keit mit dem Bau des barrie­re­freien Zugangs und mit der Umge­stal­tung des Bahn­hof­plat­zes ergänzt. 
Die Umset­zung und Fort­ent­wick­lung der Städ­te­bau­för­de­rungs­pro­jekte „Grüne Mitte Hermanns­burg mit der Bildungs- und Kultur­meile Hermanns­burg“ und die im Zusam­men­hang mit dem neuen Eigen­tü­mer der ehema­li­gen Rhein­me­tall­werks­woh­nun­gen entwi­ckel­ten Baumaß­nah­men für den “Kern­ort Unter­lüß“ sind für mich wich­tige Anlie­gen. Mit diesen umfang­rei­chen Baumaß­nah­men setzt die Gemeinde Südheide ein Zeichen dafür, dass im großem Umfang in die Infra­struk­tur inves­tiert wird, damit die Wohn- und Aufent­halts­qua­li­tät deut­lich gestei­gert wird. 

In der Gemeinde Südheide haben wir eine Viel­zahl von star­ken wirt­schaft­li­chen Unter­neh­men in Form von Dienst­leis­tungs-, Handels- und Hand­werks­un­ter­neh­men. Durch ein gutes Wirt­schaf­ten und einer Abfüh­rung von Gewer­be­steu­ern bilden diese das Funda­ment unse­rer derzeit finan­zi­ell gut aufge­stell­ten Gemeinde. 
Sämt­li­che in der Gemeinde Südheide täti­gen Unter­neh­men können sich meiner direk­ten Unter­stüt­zung für Frage­stel­lun­gen jegli­cher Art gewiss sein. Der Unter­neh­mer­ver­band Südheide e.V. stellt dabei für mich die zentrale Vernet­zungs­stelle dar. 
Deswei­te­ren ist der Touris­mus ein star­kes wirt­schaft­li­ches Stand­bein. Die Buchungs­zah­len bestä­ti­gen dies und unsere Region wird mit den guten Rad-, Reit- und Wander­weg­net­zen sowie ande­rer touris­ti­scher Einrich­tun­gen gerade in diesen ambi­va­len­ten Zeiten der COVID-19 Pande­mie mehr denn je frequen­tiert. Mit dem Bahn­hof in Unter­lüß wird die Anreise erleich­tert und von dort lässt es sich wunder­bar in die Südheide star­ten. Ich setze mich dafür ein, im Bereich des Bahn­ho­fes Unter­lüß die vorhan­dene kleine Anlauf­stelle für touris­ti­sche Frage­stel­lun­gen im Zuge der Verän­de­run­gen im Bahn­hofs­be­reich zu opti­mie­ren und neu zu gestal­ten. Auch öffent­li­che Toilet­ten werden im Rahmen des Ausbaues des Bahn­hofs­plat­zes lang ersehnt eingebaut. 

Mit dem Gymna­sium am Stand­ort Hermanns­burg und den weite­ren Schul­for­men sind wir Schul­stand­ort Nr. 1 der Nord­kreis­kom­mu­nen. Aus diesem Umstand ziehen wir als Gemeinde unsere Stärke als Wohn- und Lebens­stand­ort. Ich stehe dafür ein, dass wir diesen Vorteil erhal­ten und immer wieder in den Blick nehmen und stärken. 
Auch die Fach­hoch­schule für inter­kul­tu­relle Theo­lo­gie und das Evan­ge­li­sche Bildungs­zen­trum zählen für mich als unver­zicht­bare Einrich­tun­gen für den Bildungs­stand­ort Hermannsburg. 

Ich möchte das Kinder­be­treu­ungs­an­ge­bot bedarfs­ori­en­tiert ausbauen. Mit dem Neubau von weite­ren Kinder­ta­ges­stät­ten sowohl in Unter­lüß als auch in Hermanns­burg wird das Ange­bot der Betreu­ung verbes­sert werden. Mit der Einrich­tung „Lütt Louis“ in Hermanns­burg können wir in Kürze eine modern gebaute Kinder­ta­ges­stätte anbie­ten, die den fami­li­en­freund­li­chen Ansatz der Gemeinde Südheide unterstreicht. 
Ich möchte den einge­schla­ge­nen Weg der medi­zi­ni­schen Versor­gung in der Gemeinde mit Ärzten, Zahn­ärz­ten und den sons­ti­gen Anbie­tern des Gesund­heits­we­sens weiter eng beglei­ten und nach Möglich­kei­ten suchen, weitere Fach­ärzte in der Südheide anzusiedeln. 
Die frei­wil­lige Feuer­wehr ist so auszu­stat­ten, dass die Aufga­ben­er­le­di­gung für das gesamte Gemein­de­ge­biet opti­mal erfol­gen kann. Die loka­len Beson­der­hei­ten sind dabei zu berücksichtigen.
Beson­ders berei­chernd wird es sein - und darauf freue ich mich -, dass wir in Kürze in Hermanns­burg auf unse­rer Bildungs- und Kultur­meile ein neues Fami­lien- und Begeg­nungs­zen­trum einrich­ten. Wir werden neue Räum­lich­kei­ten gestal­ten, in denen wir endlich viele wich­tige Arbeits­fel­der zentral an einem Ort zusam­men­füh­ren, die sich mit Kindern, Jugend­li­chen, Menschen mit Behin­de­rung, Flücht­lin­gen, Senio­rin­nen und Senio­ren und vielem mehr beschäf­ti­gen. Diese Vernet­zung ist immens wich­tig, da wir bereits jetzt ein so gutes Ange­bot haben, nur eben noch nicht zentral. 

In der Gemeinde können wir auf über 40 land­wirt­schaft­li­che Betriebe setzen, die mit ihrem Wirt­schaf­ten unsere Region hier im länd­li­chen Raum intakt halten. Ich werde nach meinen Möglich­kei­ten den Struk­tur­wan­del in der Land­wirt­schaft beglei­ten, um die nach wie vor hohe Wert­schöp­fung, die von unse­ren land­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben erbracht wird, zu erhal­ten und darauf hinwir­ken, dass dabei in einem ausge­wo­ge­nen Maß zwischen öffent­li­chen Inter­es­sen und den land­wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen der Natur-, Arten- und Gewäs­ser­schutz Berück­sich­ti­gung findet.

Ich möchte mich austau­schen und in den Dialog eintre­ten mit den Orga­ni­sa­tio­nen, und den weit über 100 Verei­nen und Zusam­men­schlüs­sen, die für die Viel­falt und das Mitein­an­der stehen und damit das gesell­schaft­li­che Leben berei­chern und fördern. Wo können wir gemein­sam wirken und neue Impulse setzen? Dem ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment kann nicht genug Dank beigemes­sen werden. 
In Unter­lüß möchte ich eine Gesprächs­runde mit Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern ins Leben rufen, die sich für die Entste­hungs­ge­schichte der Ortschaft Unter­lüß interessieren.
Wegen der histo­risch prägen­den Bedeu­tung der Kirchen­ge­schichte Hermanns­burgs möchte ich die „kirch­li­che Mittags­runde“ fort­füh­ren. Dieser Austausch mit allen kirch­li­chen Insti­tu­tio­nen pflegt ein gutes und gedeih­li­ches Mitein­an­der und besitzt ein welt­wei­tes Alleinstellungsmerkmal. 

Es ist für mich ein zentra­les Anlie­gen, die großen Themen Klima­schutz und nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten voran­zu­trei­ben und im Sinne der Klima­schutz­in­itia­tive Deutsch­lands umzusetzen. 
Die Entwick­lung von Wind­kraft, Biogas, Photo­vol­taik, E-Mobi­li­tät und ande­rer rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien als Ressour­cen der Zukunft wird in der Südheide hohe Prio­ri­tät behal­ten. Für die gemeind­lichen Liegen­schaf­ten sind Maßnah­men zum Klima­schutz zu erar­bei­ten. Ebenso wich­tig ist es, bereits mit klei­nen Impul­sen zu wirken. Ich möchte Baum­pflanz­ak­tio­nen durch­füh­ren und das Anle­gen von insek­ten­freund­li­chen Blüh­wie­sen befördern. 

Die Iden­ti­tä­ten der einzel­nen reiz­vol­len Ortschaf­ten der Südheide gilt es mit ihren Allein­stel­lungs­merk­ma­len zu bewah­ren. Dabei ist es mir ein Anlie­gen, das bewährte Leben und Wirken in den Ortschaf­ten in den Blick zu nehmen, um diese inno­va­tiv und zukunfts­ori­en­tiert darzustellen. 
Die Gemeinde Südheide muss wie bisher offen sein auch orts­über­grei­fende und regio­nale Heraus­for­de­run­gen anzu­neh­men, um am Ende die Stär­ken heraus­zu­ar­bei­ten. Also stehe ich für die Fort­füh­rung und Förde­rung der inter­kom­mu­na­len Zusam­men­ar­beit. Hier­bei denke ich an die aktu­elle Koope­ra­tion mit der Gemeinde Wiet­zen­dorf mit dem Antrag auf Bildung einer Dorf­region und der bereits lang­an­hal­ten­den und bewähr­ten Zusam­men­ar­beit im LEADER Kultur­raum Oberes Oert­ze­tal mit den Kommu­nen Bergen, Faßberg, Muns­ter und Wietzendorf. 

Mein Lebenslauf

  • gebo­ren am 15. Okto­ber 1973 in Celle
  • ledig
  • evan­ge­lisch – lutherisch
  • 1990 erfolg­rei­cher Abschluss an der Chris­tian Real­schule in Hermannsburg
  • 1990 – 1993 Ausbil­dung zur Verwaltungsfachangestellten
  • seit 1993 tätig bei der vorma­li­gen Gemeinde Hermanns­burg, jetzt Gemeinde Südheide
  • 2007 erfolg­rei­cher Abschluss zur Verwaltungsfachwirtin
  • 2011 Befä­hi­gung als sog. Andere Bewer­be­rin vom Landes­per­so­nal­aus­schuss für die Über­nahme in das Beamtenverhältnis
  • seit 2011 Leitung des Fach­be­rei­ches III, Planen, Bauen und Entwicklung

Ehrenamtliche Aufgaben

  • Kirchen­vor­stands­ar­beit in der Klei­nen Kreuz­ge­meinde SELK in Hermanns­burg seit 2009
  • seit 2017 Vorsit­zende des Unter­hal­tungs­ver­ban­des Örtze

Hobbies

  • Musi­zie­ren
  • Schwimm- u. Fahr­rad­sport, Wandern